Mehr Sicherheit für die Strände der Kanaren

Die kanarischen Inseln setzen nun auf eine ganz neue Methode, um die Badegäste vor den Gefahren am Strand zu warnen. Viele der Besucher sind sich dem teils hohen Risiko schlichtweg nicht bewusst. Denn nicht nur der starke Wellengang, auch die mitunter sehr hohe UV-Strahlung wird zum Teil schnell verkannt. Aus diesem Grund setzen die Behörden nun auf Ampeln, die am Strand angebracht sind und für mehr Sicherheit sorgen sollen.

Ampeln ersetzen Flaggen für mehr Sicherheit

Der Playa de Melenara auf Gran Canaria ist der erste Strand in ganz Spanien, der nun diese Ampeln einsetzt. Sie sollen die Flaggen der Strandwacht zuerst unterstützen und später dann ganz ersetzen. Die Lichtzeichen gibt es, genau wie die Flaggen in den Farben grün, gelb und rot. So wird den Besuchern angezeigt, ob es gefährlich ist ins Wasser zu gehen oder nicht. Schon bei gelbem Licht ist eine größere Vorsicht geboten. Kleinere Kinder, ältere Menschen und Personen, die im schwimmen nicht sehr geübt sind, sollten nun zur Sicherheit draußen bleiben. Bei rotem Licht gilt natürlich, wie auch bei der roten Flagge, ein generelles Badeverbot für den entsprechenden Strand. Um keine Risiken einzugehen sollte man jetzt auf jeden Fall aus dem Wasser bleiben und nicht mehr hinein gehen.

Es besteht sogar die Überlegung, ob man Strafen an die Besucher verteilen soll, die sich trotz eines Badeverbots ins Wasser begeben.  Schließlich geschehen 80% aller tödlicher Badeunfälle an den Küsten der Kanaren durch Missachtung der Flaggen. Des weiteren gefährden jene Personen nicht nur sich selbst sondern auch ihre späteren Helfer. Allein bis September diesen Jahres sind schon über 50 Menschen bei Badeunfällen auf den kanarischen Inseln gestorben, ganze 14 davon waren Kinder. Die Rate der Badetoten steigt Jahr für Jahr stetig an und man hofft nun diese Zahl durch die Ampel endlich senken zu können.

Teneriffa - Playa Teresitas
Teneriffa – Playa Teresitas

Warnung vor UV-Strahlung

Am Playa de las Teresitas hat man ebenfalls eine Ampelanlage installiert. Hier jedoch nicht etwa um die Flaggen zu ersetzen, sondern um die Besucher vor der Stärke der UV-Strahlung zu warnen. Die Ampel hat fünf Farben, die jeweils die Intensität anzeigen: grün, gelb, orange, rot und lila. Die Farben grün und gelb zeigen eine niedrige UV-Strahlung an. Bei diesen kann man auch noch den Mittag ganz entspannt am Strand verbringen. Doch schon ab der orangenen Farbe sollte man sich auf keinen Fall mehr in die pralle Mittagssonne legen. Dann empfiehlt es sich, ein schattiges Plätzchen oder einen geschützten Raum aufzusuchen. Die Ampel zeigt ebenfalls an, welcher Lichtschutzfaktor empfehlenswert ist und wie man unterschiedliche Hauttypen am besten schützen kann. Ebenfalls rät sie bei hoher Sonneneinstrahlung auch Kleidung und eine Sonnenbrille zu tragen. Generell lohnt es sich zum Schutz der Haut bei einem Sonnenbad immer Sonnencreme zu verwenden.

Viele Besucher unterschätzen die UV-Strahlung und sind sich den Gefahren eines zu langen Aufenthalts in der Sonne nicht bewusst. Dabei haben die Kanaren die höchste Hautkrebsrate Spaniens und ein Sonnenbrand ist schnell passiert. Man sollte generell nie vergessen, sich einzucremen, da jeder einzelne Sonnenbrand negativ für die Haut ist und Schäden auf ihr hinterlässt.  Mit der Sonnencreme wird man übrigens genauso braun wie ohne und die bräune hält durch diese sogar noch länger, wenn man aus dem Urlaub wieder zurück ist. Die Verantwortlichen der Sonnenampel hoffen somit, dass sie die Bevölkerung auf das Thema Hautkrebs aufmerksamer wird und mehr Personen sensibilisiert werden können. Weitere schöne Strände auf Teneriffa hier: www.teneriffa-straende.de


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