Die Mandelblüte auf Teneriffa

Nun ist es wieder soweit, Teneriffa erscheint in einem zarten Rosa. Überall sieht man nun die Mandelbäume, die in voller Blüte stehen. Am schönsten anzusehen ist dieses Naturschauspiel von Januar bis März, wenn der Anfang des kanarischen Frühlings eingeläutet wird. Somit liegt die Blüte hier zeitlich vor dem Rest Europas, da das Klima hier ganz besonders ist. Vor allem empfehlenswert ist die Mandelblüte in Santiago del Teide, da es hier in der fantastischen Landschaft besonders viele Mandelbäume gibt.

Im Dorf am Fuße des Teides warten unzählige Mandelbäume, soweit das Auge reicht. Sogar ein eigenes Fest veranstalten die Bewohner des Dorfes jedes Jahr für sie. Bei der „Fiesta del Almendro en Flor“ gibt es viel Unterhaltung rund um die schöne Blüte. Hier werden unter anderem lokale Produkte verkauft, Vorträge finden statt, verschiedene Workshops können besucht werden und das beste Foto der Mandelblüte wird geehrt. Dem Publikum wird hier einiges geboten, sodass hier auf jeden Fall für jeden der Besucher etwas spannendes dabei ist.

Natürlich dürfen hier auch entsprechende Wanderungen durch die rosa Landschaft nicht fehlen. Zahlreiche Wanderwege führen durch die Atemberaubende Natur. Die Strecken kann man nach belieben variieren und so ist für jeden etwas dabei. Auch wer sich nicht allein auf den Weg machen möchte ist hier gut aufgehoben. Mehrere geführte Wanderungen finden in der Jahreszeit satt. Bei manchen ist auch eine Mahlzeit im Preis inbegriffen, sodass für Verpflegung gesorgt ist. Geerntet werden die reifen Mandeln dann von Juli bis August. Es gibt zahlreiche Rezepte, um sie zu verarbeiten. Auch im Haushalt spielen sie eine große Rolle.

Informationen über den Mandelbaum

Seinen Ursprung hat der Mandelbaum in Südwestasien, mit der Zeit hat er seinen weg bis nach Europa gefunden. Hier wächst er vor allem in Mitteleuropa größtenteils in Weinanbaugebieten. Er fühlt sich in sonnigen und Gebieten und festem Boden besonders wohl, weshalb er auch auf Teneriffa häufig zu finden ist. Mittlerweile ist Spanien sogar der zweitgrößte Mandelproduzent auf der ganzen Welt. Der Baum kann zwischen acht und zehn Meter hoch werden, ebenfalls bekommt er eine breite Krone. Er ist sommergrün und seine Triebe sind kahl. Unterteilen kann man die Mandeln in drei Sorten. Die süße Mandel, die Krachmandel, die zum verzehren besonders geeignet ist und die bittere Mandel. Besonders in Deutschland verbreitet ist die Dürkheimer Krachmandel. Ihr Geschmack ist würzig-süß und sie haben eine grau braune Haut.

Verarbeitung

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie man die Mandeln zum weiteren Verzehr verarbeiten kann. Möglichkeiten sind zum einen Mandelmilch und Mandelcreme, welche man für Flan oder Eiscreme verwendet. Mit der spanischen Mandelcreme kann auch durch verschiedene Aromen Marzipan hergestellt werden. Auch Mandelöl oder Mandelmehl, welches durch ein Nebenprodukt der Mandelölherstellung entstehen kann, gehören auch dazu. Mandelmus, was als Ersatz für Milchprodukte dient ist auch eine beliebte Verarbeitung.

Weiterhin soll der Verzehr von Mandeln sehr gesund sein und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems senken. Schon ab einem Genuss von 20 Gramm Mandeln am Tag kann man das Risiko für Herzkrankheiten halbieren. Zudem können der Blutdruck gesenkt und positive Effekte für Schwangere festgestellt werden.

 


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